Germany

NOISE AWARENESS DAY

DEGA – Acoustical Society of Germany

YEAR 2016

„So geht leise.“ 19. Tag gegen Lärm 2016

Unter dem Motto „So geht leise.“ fand am  27. April 2016 der 19. „Tag gegen Lärm – International Noise Awareness Day“ statt. Die Deutsche Gesellschaft für Akustik e.V. (DEGA) machte am diesjährigen Aktionstag darauf aufmerksam, wie jeder einzelne die alltäglichen Geräuschkulissen positiv beeinflussen kann und zeigte auf, wie „leise“ im Alltag durch die Nutzung lärmarmer Produkte gehen kann und wie im Prinzip jeder z. B. auch durch den Kauf leiser Produkte und den Einsatz zu passenden Zeiten zu einem lärmarmen Alltag beitragen kann.

Am 7. Oktober 2016 wird die DEGA dazu die Fachveranstaltung „So geht leise.“ durchführen, auf der neueste Maßnahmen und Entwicklungen zur akustischen Verbesserung des Alltags vorgestellt und diskutiert werden. Informationen zum Programm erhalten Sie in Kürze hier.

Gemeinsam mit der DEGA beteiligen sich u. a. die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG Bau) und der Gesundheitsladen München mit eigenen zahlreichen Aktionen. Im Jahr 2016 schulte die BG BAU an 18 Standorten in Deutschland wieder ca. 2.000 Auszubildende, um auf die Gesundheitsgefahr „Lärm“ in der Baubranche und die Möglichkeiten, sich davor zu schützen, hinzuweisen.

Die DEGA organisierte die zwei folgenden Aktionen:

Lärmkoffer-Aktionstage „Lärmdetektive – Dem Schall auf der Spur“ an interessierten Schule
Diese eintägige Aktion, an der jeweils zwei Gruppen einer Schule teilnahmen, wurde an fünf interessierten Schulen durchgeführt. Es wurden u. a. die Themen „Hören, Wahrnehmung von Geräuschen, Lärm, Lärmwirkungen“ spielerisch und mit Hilfe des Lärmkoffers vermittelt. Darüber hinaus wurde mit der Geräusche-Werkstatt ein Kurzhörspiel vertont. Der Aktionstag endete mit einer „Fortbildung“ für Lehrer/innen zur Nutzung des Lärmkoffers. Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle Herrn Neugebauer (Geräusche-Werkstatt), der diese Workshops vor Ort für die DEGA leitet.

Lärm-Spaziergang entlang der Köpenicker Straße am 28.04.2016
Gemeinsam mit dem Präventionsrat des Bezirksamtes Mitte wurde ein Lärm-Spaziergang entlang der Köpenicker Straße durchgeführt. Der Lärm-Spaziergang fand im Kontext des vom Bezirksamt organisierten Runden Tisches Köpenicker Straße statt, bei dem Vertreter der Verwaltung gemeinsam mit Anwohnenden, Clubbetreibern und der Polizei Lösungen für Probleme in der Köpenicker Straße entwickeln. Während des Spaziergangs wurden verschiedene Formen des Lärms im direkten Wohnumfeld betrachtet; laute Orte wie die Kreuzung Köpenicker Straße / Brückenstraße aber auch Orte der Ruhe wie das Spreeufer. Dabei wurden aktuelle Lärmprobleme erörtert und Lösungswege aufgezeigt sowie der Berliner Lärmaktionsplan erläutert. U. a. wurde die Auswirkung von unterschiedlichem Bodenbelag auf die Geräuschentwicklung, z. B. durch Rollkoffer, verglichen.
Vor dem Tag gegen Lärm wurden dieses Mal knapp 2.000 Plakate und ca. 13.000 Flyer bundesweit versandt. Die 2.000 zur Verfügung stehenden Magnetbuttons waren schnell vergriffen. Darüber hinaus wurden die letzten 200 Exemplare der Broschüre „Lärm im Alltag“ verkauft.

Die Internetrecherche in den regionalen und überregionalen deutschen Tages- und Wochenzeitungen ergab auch in diesem Jahr zahlreiche Artikel zum Tag gegen Lärm. Wie in jedem Jahr bestand die überwiegende Zahl der Artikel aus den Agenturmeldungen. Darüber hinaus haben viele Aktionen im regionalen Kontext stattgefunden.

Mit ca. 120 auf der Website eingetragenen und vielen weiteren zusätzlichen Aktionen, die bundesweit durchgeführt wurden, war erneut die Beteiligung groß und insbesondere die vielen teilnehmenden Bürgerinnen und Bürger, Verbände, Schulen und Hörgeräteakustiker haben mit Ihren Aktionen zu einem erfolgreichen „Tag gegen Lärm 2016“ beigetragen.

Informationen über alle Veranstaltungen und Aktionen im Detail können hier abgerufen werden.

Der Tag gegen Lärm wurde von den Printmedien sowie von Rundfunk und Fernsehen bundesweit kommuniziert. Er war Thema u. a. in ZDF, BR, MDR, NDR, RBB, WDR, HR, Radio Bremen, Deutschlandradio, 3sat, n-tv, N24 sowie im ARD text und rbb text.

U. a. folgende Agenturmeldungen, die in vielen Zeitungen erschienen, konnten nachgewiesen werden:

  • „Millionen Deutsche leben in zu lauten Gebieten“; dpa, Autorin: Anja Sokolo
  • „Tag gegen Lärm wirbt für mehr Ruhe“; dpa, Autorin: Anja Sokolow

Diese Artikel waren in vielen Zeitungen zu finden. Weitere Artikel zu meist regionalen Themen waren im Einzelnen z. B.:

  • „Millionen Deutsche leben in zu lauten Gebieten“
  • „Vereine werben am Tag gegen Lärm für mehr Ruhe“
  • „Tag gegen Lärm: Mach mal leiser!“
  • „Ruhe bitte! Heute ist der “Tag gegen Lärm”“
  • „Bundesweiter Aktionstag gegen Lärm – “So geht leise!”“

Beispiele der Beiträge in Rundfunk und Fernsehen waren:

  • „Was hilft gegen Lärmbelastung?“; Kulturradio vom rbb: Hörerfragen: Lärmminderung und Lärmimmissionen live; Sendung mit Gästen: Prof. Dr. Brigitte Schulte-Fortkamp und Thomas Myck
  • „Lärm – Hörschäden sind ab 85 Dezibel möglich“
  • „Lärm ist schädlicher als oft vermutet“
  • „Ruhe bitte: “Tag gegen Lärm” – Lärm kann krank machen“
  • „Wie die Welt mit “Soundscaping” leiser werden könnte“
  • “Tag gegen den Lärm – So wird Lärm leiser“
  • Schreihälse im Supermarkt

Das diesjährige Motto „So geht leise!“ wurde vielfach aufgegriffen und manchmal in „Mach mal leiser!“ umgeschrieben.

Ein erfolgreicher Tag gegen Lärm 2016. Großer Dank an alle Akteurinnen und Akteure. Ein besonderer Dank geht neben den Förderern und Sponsoren auch in diesem Jahr wieder an an Frau Preuß-Bayer, Gesundheitsladen München.

Das Datum des 20. Tag gegen Lärm steht bereits fest. Er wird am 26. April 2017 stattfinden. Gemeinsam mit mehreren europäischen Partnern wird der „Tag gegen Lärm – International Noise Awareness Day 2017“ unter ein einheitliches europäisches Motto gestellt. Machen Sie mit!

Prof. Dr. Brigitte Schulte-Fortkamp und Evelin Baumer
Mai 2016

YEAR 2015

„Lärm - voll nervig!“ Rückblick auf den 18. Tag gegen Lärm

Der Arbeitsring Lärm der Deutschen Gesellschaft für Akustik (ALD) und die Aktionsleiterin des „Tag gegen Lärm“ (Prof. Dr. Brigitte Schulte-Fortkamp) haben ebenfalls an mehreren Aktionen mitgewirkt oder diese direkt organisiert. Dabei handelte es sich um die folgenden Aktionen:

  • Veranstaltung „Akustische Gestaltung von Klassenräumen – Optimierung von Lehr- und Lernsituation“
    Egal ob Neuplanung oder Sanierung eines Klassenraumes, um einen optimalen Unterricht gewährleisten zu können, müssen Lehr- und Lernbedingungen in den Klassenräumen akustisch verbessert werden. Die ganzheitliche Gestaltung von Unterrichtsräumen stellt dabei einen wichtigen Aspekt dar, den die Deutsche Gesellschaft für Akustik e.V. gemeinsam mit verschiedenen Firmen (Zumtobel, nora systems, Westag & Getalit und ROCKWOOL ROCKFON) schon häufiger am „Tag gegen Lärm – International Noise Awareness Day“ aufgegriffen hat. In  der Informationsveranstaltung „Akustische Gestaltung von Klassenräumen – Optimierung von Lehr- und Lernsituationen“ am 28.04.2015 an der Joan-Miró-Grundschule wurden in praxisnahen Vorträgen Lösungen von akustischen Problemen in Schulen aufgezeigt (siehe Aktionsflyer). Eingeladen waren insbesondere Vertreter/innen aus Planungsbüros, aus der Verwaltung und  Schulen. Die freigegebenen Präsentationen der Veranstaltung werden zeitnah auf der Website des ALD (www.ald-laerm.de) veröffentlicht.
  • ALD-Veranstaltung „Stille Örtchen und ruhige Gebiete“
    Der ALD führte zum Tag gegen Lärm 2015 am 29.04. gemeinsam mit dem Umweltbundesamt, dem Referat für Gesundheit und Umwelt der Landeshauptstadt München, dem Gesundheitsladen München und dem Münchner Forum die Veranstaltung “Stille Örtchen und ruhige Gebiete” durch. In vier Vorträgen wurde über die Umgebungslärmrichtlinie und deren Kriterien für die Auswahl der ruhigen Gebiete in den Mitgliedsstaaten diskutiert und dabei insbesondere auch die Rolle der als ruhig empfundenen Bereiche im Nahbereich, die “stillen Örtchen”, thematisiert. Einen ausführlichen Bericht der Veranstaltung sowie die freigegebenen Präsentationen werden in Kürze auf der Website des ALD zur Verfügung stehen.
  • Aktion „Kinder machen einen Hörführerschein“ (Aktionsleitung DIN)
    Wie in den letzten Jahren wurde auch in diesem Jahr die Aktion „Kinder machen einen Hörführerschein“ durchgeführt. Dieses Mal fand die Aktion jedoch direkt an einer Schule statt. Knapp 100 Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren der Sabine-Ball-Grundschule in Berlin-Hellersdorf kamen an mehreren Stationen mit verschiedenen Lärmfaktoren spielerisch in Berührung und lernten dabei, wie man sich selbst und andere schützen kann. Die Schule hat an diesem Tag den Lärmkoffer „Lärmdetektive – Dem Schall auf der Spur“ erhalten und wird sich in den kommenden Monaten somit auch im Unterricht mit dem Thema „Akustik“ auseinandersetzen.
  • Lärmkoffer-Workshops „Lärmdetektive –  Dem Schall auf der Spur“ an interessierten Schule
    Rund um den „Tag gegen Lärm“ führte die DEGA mit Hilfe des Lärmkoffers „Lärmdetektive – Dem Schall auf der Spur“ neun Workshops an interessierten Schulen durch. An diesen eintägigen Aktionen nahmen jeweils zwei Gruppen einer Schule teil. Es wurden u. a. die Themen „Hören, Wahrnehmung von Geräuschen, Lärm, Lärmwirkungen“ spielerisch und mit Hilfe des Lärmkoffers vermittelt. Darüber hinaus wurde mit der Geräusche-Werkstatt ein Kurzhörspiel vertont. Der Aktionstag endete mit einer kleinen, aber verbindlichen „Fortbildung“ für Lehrer/innen, an der diese eine Einführung in die Materialien des Lärmkoffers erhalten haben, so dass eine anschließende Arbeit mit dem Lärmkoffer, der für einige Wochen an die Schule ausgeliehen wird, in den verschiedenen Klassenstufen der Schule möglich ist. Im Laufe des Jahres wird der Workshop noch an ca. 15 weiteren Schulen angeboten. Interessierte können sich gerne an die DEGA wenden ( laermkoffer@tag-gegen-laerm.de). Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle bereits Herrn Neugebauer (Geräusche-Werkstatt), der diese Workshops vor Ort leitet.
  • „Lärm – voll nervig! – Laute Schule und Musik aufs Ohr“ (dpa)
    auch erschienen unter den Titeln:
    „Laute Schule und Musik: Mehr Lärmschutz für Kinder nötig“
    „Zu viel Lärm für kleine Ohren“
    „Dauerlärm mindert schulische Leistungen“
    „Wenn Krach am Lernen hindert Der Tag gegen Lärm widmet sich in diesem Jahr jungen Menschen.“
  • „Piepen, summen, kreischen: Die fiesesten Geräusche“ (dpa)
    auch erschienen unter den Titeln:
    „Diese Geräusche sind nicht auszuhalten“
    „Die sechs nervigsten Geräusche und ihre Ursachen“
    „Ohren zu und durch: Das sind die nervigsten Geräusche“

Diese Artikel waren in fast allen Zeitungen zu finden. Daneben gab es weitere unterschiedliche Artikel zu teilweise regionalen Themen, die oft nur in einzelnen oder wenigen regional überlappenden Zeitungen vorkamen. Die Überschriften dieser Artikel waren z.B.:

  • „Bahntunnel durch Westerwald und Taunus soll Mittelrheintal entlasten“
    auch erschienen unter dem Titel:
    „Züge sollen bei Sankt Augustin aus 118-Kilometer-Tunnel kommen“
    in: mehrere Zeitungen
  • „Zweite Bahnlärmmessstation im Mittelrheintal wird in Betrieb genommen“
    in: mehrere Zeitungen
  • „Tag gegen Lärm: Verkehrslärm könnte um die Hälfte sinken“
    in: Focus.de
  • „Tag gegen Lärm – Wenn Lautstärke schwach macht“ und
    „Kommentar: Wir sind zu laut“
    in: Westdeutsche Zeitung
  • „Tag gegen Lärm – Krach durch Kinderspielzeug“
    Fachgebiet Systemzuverlässigkeit und Maschinenakustik (SzM) des Fachbereichs Maschinenbau der TU Darmstadt, in: Darmstädter Echo
  • „Ruhige Ecken in München – Tag gegen Lärm: Pssssst!“
    in: Abendzeitung München

Das diesjährige Motto „Lärm – voll nervig“ wurde dabei häufig aufgegriffen.

In Rundfunk und Fernsehen konnten Beiträge zum diesjährigen Tag gegen Lärm in ARD, BR, MDR, NDR, RBB, WDR, Deutschlandradio, RTL sowie im ARDtext (1 Seite) nachgewiesen werden. Beispiele der Beiträge waren:

  • „Blickpunkt – Tag gegen Lärm – Dauerbelastung macht krank“
    WDR5
    Reportagen und Berichte zu Klassenraumakustik und Gaststättenlärm
    Interview mit Prof. Schulte-Fortkamp
  • „TAG GEGEN DEN LÄRM – In einer guten akustischen Umgebung kann man sich viel besser konzentrieren“
    Deutschlandradio
    Interview mit Prof. Schulte-Fortkamp
  • „TAG GEGEN LÄRM – Auch leise Töne können nervend sein“
    Deutschlandradio
    Interview mit Prof. Schulte-Fortkamp
  • „Tag gegen den Lärm – Diese Geräusche kann kaum jemand ertragen“
    MDR
  •  „Schulte-Fortkamp – Momente der Ruhe schützen“
    NDR
    Interview mit Prof. Schulte-Fortkamp
  • „Internationaler Tag gegen Lärm – Wie klingt Stille?“
    WDR, Funkhaus Europa
  • „Tag des Lärms – Mehr Lärmschutz in der Schule“
    rbb radio eins
    Interview mit Prof. Schulte-Fortkamp
  • „Umweltbundesamt warnt vor Lärm“
    rbb Praxis News
  • „Gehör in Gefahr durch Lärm: Das sind die schlimmsten Geräusche“
    RTL

Im Internet sind zum „Tag gegen Lärm“ zwar nach wie vor Seiten von kaum zu zählenden Organisationen zu finden, allerdings mit je nach Suchmaske unterschiedlichen Trends der Trefferhäufigkeit. Bei Google wird auf die Eingabe „Tag gegen Lärm“ mit „ungefähr 134.000“ Treffern geantwortet (-22.000 gegenüber Vorjahr), mit ungefähr 17.000 (-19.800) für „Tag des Lärms“ und mit 15.200 Treffern für „Tag gegen den Lärm“. Die Suche nach Seiten, die „International Noise Awareness Day“ enthalten aber nicht „Tag gegen Lärm“, liefert ca. 18.400 (-22.000) Treffer.

YEAR 2014

„Da war die Ruhe weg.“ Rückblick auf den 17. Tag gegen Lärm

Der Arbeitsring Lärm der Deutschen Gesellschaft für Akustik (ALD) hat an mehreren Aktionen mitgewirkt oder hat diese direkt organisiert. Dabei handelte es sich um die folgenden Aktionen:

Pressekonferenz am 29.04.2014:

Am Tag vor dem „Tag gegen Lärm“ fand die bundesweite Pressekonferenz in Berlin statt. Vertreten waren die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG Bau), die Deutsche Gesellschaft für Akustik (DEGA) bzw. der Arbeitsring Lärm der DEGA (ALD), das Deutsche Institut für Normung (DIN), das Umweltbundesamt (UBA) und der Verkehrsclub Deutschland (VCD). Die Moderation wurde von der Aktionsleiterin des „Tag gegen Lärm“, Prof. Dr. Brigitte Schulte-Fortkamp, übernommen. Themen waren  „Ruhe als wertvolles Gut“, „Gesamtlärm“ und „Mehr Lebensqualität durch weniger Verkehrslärm“.

ALD-Veranstaltung „Lärmschutz konkret: Bahnlärm im Düsseldorfer Osten“

Am 29.04.2014 hat der ALD gemeinsam mit der Bundesvereinigung gegen Schienenlärm eine Vortrags- und Dialogveranstaltung zum Schienenverkehrslärm in Düsseldorf durchgeführt. Dabei wurden die Grundlagen des Lärmschutzes an Schienenwegen und die aktuelle Politik zum Schutz gegen Schienenlärm sowie vor allem die lokalen Probleme diskutiert, um vor Ort gemeinsam nach Lösungen zu suchen (siehe http://www.ald-laerm.de/projekte-des-ald/2014/ald-veranstaltung-zum-schienenlaerm).

Aktion „Kinder machen einen Hörführerschein“ (Aktionsleitung DIN)

Erneut fand im Deutschen Institut für Normung (DIN) die Aktion „Kinder machen einen Hörführerschein“ statt. Ca. 150 Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren aus Berliner Schulen kamen am Tag gegen Lärm an mehreren Stationen mit verschiedenen Lärmfaktoren spielerisch in Berührung und lernten dabei, wie man sich selbst und andere schützen kann. Die beteiligten Schulen haben an diesem Tag den Lärmkoffer „Lärmdetektive – Dem Schall auf der Spur“ erhalten und werden sich in den kommenden Monaten somit auch im Unterricht mit dem Thema „Akustik“ auseinandersetzen.

Lärmspaziergang in Bremen:

Am 30.04.2014 fand ein  Lärmspaziergang, der gemeinsam mit dem VCD, Landesverband Bremen und dem Bremer Autonomen Architektur Atelier durchgeführt wurde, in Bremen statt. Dabei wurden verschiedene Geräuschquellen in unmittelbarer Nähe beobachtet und analysiert. Es wurden aber auch mögliche Minderungsmaßnahmen sowie der Zusammenhang zwischen Lärmbelastung und sozialem Status thematisiert. Weitere Informationen: siehe http://www.ald-laerm.de/projekte-des-ald/2014/ald-laermspaziergaenge.

Lärmspaziergang in Berlin-Wedding:

Zusammen mit dem Projekt SCHÖNER SPRENGELKIEZ und dem VCD Nordost hat der ALD am 09.05.2014 in Berlin-Wedding einen Lärmspaziergang durchgeführt. Dabei wurden neben hoch belasteten Straßen auch ruhige Nebenstraßen aufgesucht, um unterschiedlichste „lärmtypische“ Gegebenheiten vorzufinden. Die einzelnen Standorte wurden zudem mit der konkreten Lärmschutzpolitik in Berlin (Lärmkarten, Maßnahmen wie Geschwindigkeits­begrenzungen, Programme wie das laufende Schallschutzfensterprogramm) und einer allgemeinen Diskussion zum Lärmschutz und zur Wahrnehmung von Geräuschen verknüpft.

ALD-Veranstaltung „Was kostet Lärm?“

Zusammen mit dem Münchener Forum e. V. und dem Gesundheitsladen München e. V. hat der ALD die Fachveranstaltung „Was kostet Lärm?“ am 20.05.2014 in München durchgeführt, die neben dem zentralen Thema der Kosten des Lärms auch die aktuelle Lärmminderungspolitik in München zum Gegenstand hatte.

  • „Klappern und Plappern – Bürolärm als Stressfaktor unterschätzt“ (dpa), genannte Organisationen: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
  • „Stressfaktor Lärm – Stille ist ein Luxusgut“ (dpa), genannte Organisationen: ALD, Helmholtz Zentrum München, Umweltbundesamt
  • „Krach vermeiden und entspannen – Das hilft gegen Lärmstress“ (dpa/tmn), genannte Organisationen: ALD, Umweltbundesamt
  • „Breites Bündnis ruft zu Demo gegen Bahnlärm auf“ (dpa), genannte Personen: Verkehrsminister Hessen, Infrastrukturminister Rheinland-Pfalz
  • „Lärmschutzbeauftragte berichtet über Kampf gegen Beschallung“ (dpa/lsw), Gisela Splett (Grüne, Verkehrsstaatssekretärin Baden-Württemberg)
  • „Bouffier: Hessen will Flug- und Bahnlärm reduzieren“
  • „Bürgerinitiative gegen Autobahnlärm in Artern gegründet“ (Thüringen)

In Rundfunk und Fernsehen konnten Beiträge zum Tag gegen Lärm in ARD, ZDF, BR, MDR, RBB, SWR, Deutschlandradio sowie im ARDtext (1 Seite), ZDFtext (7 Seiten) und RBBtext (1 Seite) nachgewiesen werden. Beispiele der Beiträge waren:

  • „Wissenswertes – Tipps für mehr Ruhe“, Info Radio vom RBB, Interview mit Prof. Dr. Brigitte Schulte-Fortkamp (TU Berlin)
  • „Tag gegen Lärm am 30. April – An Lärm kann man sich nicht gewöhnen“, rbb-online.de, panorama, Interview mit Michael Jäcker-Cüppers (ALD / DEGA)
  • „Internationaler Tag gegen Lärm – An Lärm kann man sich nicht gewöhnen“, SWR4, Interview mit Prof. Dr. Brigitte Schulte-Fortkamp (TU Berlin)
  • Info Radio  Berlin Brandenburg  – Der Tag gegen Lärm, Interview mit Prof. Dr. Brigitte Schulte-Fortkamp (TU Berlin)
  •  „Tag gegen Lärm – Lärm macht krank“, rbb Fernsehen, rbb Praxis
  • „Auf das Gehör achten – Schäden sind irreparabel“, rbb Fernsehen, rbbPraxis
  • „Tag gegen Lärm – Gegen zunehmende Verlärmung“, BR
  • NDR Info Redezeit 21.05h bis 22.00h “Ist Stille Luxus? Wenn Lärm krank macht “, Gäste im Studio: Prof. Dr. med. Andreas Seidler, Direktor des Instituts und Poliklinik für Arbeits- und Sozialmedizin der TU Dresden sowie Dr. René Weinandy, Leiter des Fachbereichs “Lärmminderung im Verkehr” im Umweltbundesamt und Prof. Dr. Brigitte Schulte-Fortkamp TU Berlin

YEAR 2013

Rückblick auf den 16. Tag gegen Lärm

Germany 2013Am 24. April 2013 fand zum 16. Mal der „Tag gegen Lärm – International Noise Awareness Day“ statt.

Über 170 Aktionen bundesweit gesteuert vor allem durch Bürgerinnen und Bürger, Schulen, und die Hörakustik und Hörhilfen machten den Tag zu einem Ereignis, das auch von der Presse maßgeblich unterstützt wurde.

Unsere Presserecherche „Tag gegen Lärm 2013“ in Spotlights:

Das Presseecho für den Tag gegen Lärm war hervorragend und bleibt damit auf dem seit einigen Jahren bundesweit hohen Niveau. Die Berichterstattung fand in fast allen Bundesländern gleichermaßen umfangreich statt.
Die mit Abstand am häufigsten in der Presse aufgegriffenen Agenturmeldungen waren:

  • „Ungesunder Lärm: Vielen Jugendlichen droht später Hörgerät“ (dpa)
  • „Tag des Lärms: In Ballungsräumen hört man schlechter“ (dpa)
  • „Lärm im Büro: Informationsfetzen stören die Konzentration“ (dpa) bzw.
  • „Moderater Lärm macht uns kreativer“ (dpa/dmn)

Folgende weitere Agenturmeldungen, die das Stichwort „Tag gegen Lärm“ aufweisen, sind:

  • „Stressfaktor Lärm: Kinder schützen, Betreuer entlasten. Internationaler Tag gegen Lärm rückt Thema ins Bewusstsein“ (sid)
  • „Am 24. April: Tag gegen Lärm“ (dpa), dpa-Hintergrund-Infobox
  • „Tag gegen den Lärm am 24. April 2013 – die Hörexperten der Fördergemeinschaft Gutes Hören raten zu vorsorglicher Beratung, Gehörschutz und kostenlosen Hörtests beim Partnerakustiker“ (epd)

Weitere Agenturmeldungen am 24.04.2013, die zwar nicht explizit das Stichwort „Tag gegen Lärm“ enthielten, aber dennoch das Thema „Lärm“ zum Inhalt hatten, waren:

  • „Bund und Länder einig über Abschaffung des Schienenbonus – Privileg bei Lärm-schutz-Grenzwerten entfällt ab 2015“ (afp)
  • „ACE: Lärmschutz forcieren“ (afp)

Die Berichterstattung über regionale Aktionen an lokalen „Lärmbrennpunkten“ (Flughäfen, Bahntrassen, Autobahnen) war ebenso vielfältig. Typisches Beispiel einer Überschrift aus der Westdeutschen Zeitung: „Tag des Lärms: Anwohner kämpfen gegen Lärm“. Die Aktionen selbst und deren Berichterstattung ähneln denen der Vorjahre: Anwohner treffen sich z.B. zu Aktionen an lauten Straßenkreuzungen, messen den vorhandenen Schallpegel, machen die Öffentlichkeit über die Presse auf die Problematik aufmerksam und fordern von der zuständigen Behörde Schallschutzmaßnahmen in Form von Lärmschutzwänden, Verkehrs-beschränkungen o.ä.

Das diesjährige Motto „ruhig bleiben?“ wurde in den Agenturmeldungen viel zitiert und dann auch von der Presse häufig eingebracht.
In Rundfunk und Fernsehen konnten Beiträge zum Tag gegen Lärm in ARD, ZDF, BR, rbb, wdr, hr, mdr, n24, n-tv, Kulturradio und im ARDtext zu den Hauptsendezeiten nachgewiesen werden.

Beispiele aus Funk- und Fernsehen waren:

  • „Krankmacher Lärm: Kinder gefährdet“, zdf
  • „Störender Umgebungslärm erreicht uns täglich. Welcher Lärm stört denn die Deutschen am meisten?“, aus: heute 19 Uhr, zdf
  • „Lärm ist überall und vor allem Kinder wissen oft nicht, welcher Gefahr sie sich damit aussetzen – wenn sie etwa laut Musik hören. Denn ist das Ohr erst einmal geschädigt, erholt es sich nicht mehr.“, aus: heute 19 Uhr, zdf, (ausführlicher Bericht über die Aktion im DIN)
  • „Du sollst nicht lärmen! Zum internationalen Tag gegen Lärm“, aus: Kulturradio am Morgen, Kulturradio
  • „Tag gegen Lärm – Altenstadter sorgen sich um zukünftigen Bahnlärm“, aus: regionalZeit Franken, BR Bayern 2
  • „Hören, was in Stadt und Land passiert“, aus: regionalZeit Franken, BR Bayern 2
  • „Tagesthema: Internationaler Tag gegen Lärm“, rbb Fernsehen
  • „Internationaler Tag gegen Lärm“, aus: zibb, rbb Fernsehen
  • „Tag des Lärms“, aus: alle wetter!, hr-Fernsehen
  • „Tag gegen den Lärm“, aus: Hessenschau, hr-Fernsehen
  • „Wenn der Lärm zur Last wird“, hr-Thementag mit einem Beitrag über „den vielleicht leisesten und lautesten Ort Hessens“ in hr1, Bericht über das Infozentrum „Lärmhaus“ in Kelsterbach in hr3, Bahnlärm im Mittelrheintal und Lärmlabor in Dieburg in hr4. Ein hessenschau-Reporter berichtet im hr-fernsehen über eine Nacht direkt neben einer Bahnstrecke.
  • „Tag des Lärms – Wie viel Krach ist erlaubt?“, mdr
  • „Tag gegen Lärm – Viele Jugendliche riskieren ihr Gehör“, n24
  • „Tag gegen Lärm – 80 Prozent sind oft genervt“, n24
  • „Ungesunder Lärm – Vielen Jugendlichen droht Hörgerät“, n-tv
  • „Lärm im Büro – Informationsfetzen stören die Konzentration“, n-tv

Im Internet sind zum „Tag gegen Lärm“ Seiten von kaum zu zählenden Organisationen zu finden, allerdings mit je nach Suchmaske unterschiedlichen Trends der Trefferhäufigkeit. Bei Google wird auf die Eingabe „Tag gegen Lärm“ mit „ungefähr 125.000“ Treffern geantwortet (-188.000 gegenüber Vorjahr), mit ungefähr 26.000 (-14.100) für „Tag des Lärms“ und mit 257.000 Treffern (+183.100) für „Tag gegen den Lärm“. Die Suche nach Seiten, die „International Noise Awareness Day“ enthalten, aber nicht „Tag gegen Lärm“, liefert ca. 24.300 (+15.500) Treffer. Die Suchmaske „Tag gegen Lärm“+“24.04.2013“ liefert ca. 9.530 Treffer.

Unter dem Stichwort „Lärm“ findet sich im Internet bei Wikipedia ein Hinweis auf den Tag gegen Lärm sowie in diesem Zusammenhang einen Link zum DEGA-Eintrag bei Wikipedia.

Besondere Aktionen:

Pressekonferenz am 23. April 2013: Auf der Pressekonferenz waren UBA, VCD, BG Bau, DIN und ALD vertreten. Neben den wichtigen Verlautbarungen zur Schallbelastung wurden auf der Pressekonferenz der „Lärmkoffer“ sowie die Broschüre „Lärmdetektive – dem Schall auf der Spur“ gemeinsam von Prof. Dr. Schulte-Fortkamp (Aktionsleiterin) und Herrn Zymnossek (DIN) der Oberschulrätin Frau Manuela Seidel-Nick, Leiterin des Referates I 09 „Schulaufsicht Region Treptow-Köpenick“ symbolisch übergeben. Mit dem Lärmkoffer werden Messgeräte, Ohrmodell, Stimmgabeln und Unterrichtseinheiten mit Experimentier- und Bastelanleitungen zur Beurteilung von Schall für Schüler/innen und Lehrer/innen zur Verfügung gestellt. Als Lärmdetektive können die Schüler/innen den Schall aufspüren und verfolgen bis hin zur Messung des eigenen MP3-Players.

Im Rahmen der Veranstaltung „Kinder machen einen Hörführerschein“ im DIN mit 160 Kindern aus 8 Berliner Schulen erhielten dann 24. April 2013 die beteiligten Schulen jeweils einen Lärmkoffer, mit dem sie bis zum nächsten Tag gegen Lärm 2014 arbeiten können. Am nächsten Tag gegen Lärm 2014 werden dann die Schüler/innen und Lehrer/innen über ihre Erfahrungen und Projekte mit dem Lärmkoffer berichten, und zwar im Rahmen der bundesweiten Pressekonferenz. Die Lärmkoffer werden dann an andere Schulen weitergereicht.
Nähere Informationen zum Lärmkoffer: „Lärmdetektive – Dem Schall auf der Spur“ erhalten Sie unterlaermkoffer@tag-gegen-laerm.de und im Informations- und Geschäftszentrum des ALD.

Über die Lärmspaziergänge zum Tag gegen Lärm wird gesondert berichtet (siehe hier).

Ich möchte allen Akteurinnen und Akteuren für den Tag gegen Lärm danken, ebenso den Förderern und Sponsoren. Ein besonderer Dank geht an Frau Preuß-Bayer, ohne die der Tag gegen Lärm in München gar nicht denkbar wäre. Natürlich geht ein weiteres herzliches Danke an das Informations- und Geschäftszentrum des Arbeitsrings Lärm der DEGA!

Und: der nächste Tag gegen Lärm kommt bestimmt!

Berlin, Juni 2013

Brigitte Schulte-Fortkamp

YEAR 2012

15. Tag gegen Lärm – International Noise Awareness Day - am 25. April 2012 – ein Rückblick Es war ein erfolgreicher Tag gegen den Lärm. Herzlichen Dank an alle Akteurinnen und Akteure!

Emission: Impossible! Das war das Motto des 15. „Tag gegen Lärm – International Noise Awareness Day“, der dieses Jahr am 25. April stattfand, organisiert von der Deutschen Gesellschaft für Akustik (DEGA) und dem Arbeitsring Lärm der DEGA (ALD) organisiert, die Projektleitung hatte Frau Prof. Schulte-Fortkamp (TU Berlin).

Über 140 bundesweit individuell organisierte Aktionen wie u.a. Informationsveranstaltungen, Lärmspaziergänge und Projekttage haben den Erfolg dieses Tages ausgemacht.

Auch DEGA und ALD haben dieses Jahr wieder eine Reihe eigener Aktionen organisiert. In Kooperation mit dem Umweltbundesamt und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt fand am 19.06.2012 in Berlin die Veranstaltung „Minderung des Fluglärms“ statt. Logistisch und teilweise auch finanziell unterstützt wurden eine Informationsveranstaltung der Senatsverwaltung Berlin zur Klassenraumakustik, der Hörführerschein im DIN, der Workshop an der RWTH Aachen und Aktionen des Gesundheitsladens München.

Der am TgL gestartete Videowettbewerb läuft bis zum 30. September (Einsendeschluss).

250 Berliner Schulkinder im Alter von 6-12 Jahren haben am TgL im DIN – Deutsches Institut für Normung – ihren Hörführerschein erworben. In der Zeit von 9-16 Uhr absolvierten sie 10 Geräuschstationen. U.a. konnten die Kinder in einer Geräuschwerkstatt z. B. selbst mit Donnerblech und Windmaschine Klänge erzeugen. Professionelle Musiker machten anhand eines Live-Akustik-Sets hörbar, was Lautstärke und klangliche Dynamik in der Musik bedeuten. Beim MP3-Wettbewerb galt es, aktuelle Hits trotz Verfremdung zu erkennen – und gleichzeitig etwas über Kopfhörer zu lernen. Bei „Schrei den Lukas“ dürfen die Kinder endlich einmal so laut schreien wie sie können; der Schalldruck wird durch ein Schallpegelmessgerät ermittelt! Hier wurden schon mal 106 Dezibel erreicht! Dabei waren die Kinder natürlich mit Gehörschutz ausgestattet und lernten dabei auch, wie man sich richtig vor zu lauten Geräuschen schützen kann.

An der RWTH Aachen wurde unter der Leitung von Prof. Dr. Michael Vorländer der Workshop „Noise- Cognition&Health“ zu den Auswirkungen von Lärm und Möglichkeiten der Lärmbekämpfung durchgeführt. Lärm ist nicht nur Ursache für Schwerhörigkeit, sondern auch für zahlreiche weitere Erkrankungen, Kommunikationsprobleme, negative Einflüsse auf das Lernen, auf die Arbeitsleistung und das Wohlbefinden. Ziel des Workshops waren ein besseres Verständnis für die vielfältig vernetzten Probleme durch den Umwelt- und Stressfaktor Lärm sowie eine Diskussion zwischen den Disziplinen Akustik, Psychologie und Umweltmedizin. An dem Workshop nahmen auch Expertinnen und Experten der Boston University, den Universitäten Leipzig, Eichstätt und Göteborg teil.

Am 2. Mai 2012 fand unter Leitung von Prof. Dr. Brigitte Schulte-Fortkamp die 3. Experten-Lärmkonferenz in Kooperation mit den Landkreisen Teltow-Fläming und Dahme-Spreewald im Rahmen des Tag gegen Lärm 2012 in Wildau statt. Mehr als 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten die neuen Erkenntnisse der Lärmwirkungsforschung, insbesondere der Psychoakustik, sowie auch die Umsetzung dieser Erkenntnisse sowohl für den eigenen Bereich als auch insbesondere für sensible Einrichtungen (Schulen, Kitas, Pflegeeinrichtungen etc.).

Am 24. April fand die Bundes-Pressekonferenz in Berlin statt. VertreterInnen von UBA, DEGA, ALD, DIN, BG Bau und VCD standen den zahlreich anwesenden Journalistinnen und Journalisten Rede und Antwort.

Presserecherche „Tag gegen Lärm 2012“

Das bundesweite Presseecho für den diesjährigen Tag gegen Lärm war hervorragend. In Rundfunk und Fernsehen wurde zu den Hauptsendezeiten berichtet, u.a. ZDF (HEUTE) ARD sowie in RBB, MDR, BR, SWR, WDR, NDR, Deutschland RADIO, Radio SH N24.

Die mit Abstand am häufigsten in den Zeitungen zitierten Agenturmeldungen hatten in diesem Jahr folgende Titel:

  • „Tag des Lärms: Kinderohren beim Lernen schützen“ (dpa/tmn) bzw. „Bei Lärm lässt sich schlecht lernen“,
  • „Tag des Lärms: So bleiben Ohren gesund“ (dpa),
  • „Verkehrsclub Deutschland fordert Auto-Lärmsteuer“ (dadp) bzw. „Ein Cent gegen Lärm“.

Weitere Agenturmeldungen mit größtenteils allgemeinen Informationen zum Tag gegen Lärm waren:

  • „Lärm macht krank – Aktionstag am Mittwoch“ (lbn, dpa),
  • Tag gegen Lärm thematisiert „Lärm in der Schule“ (ap-, dda, dapd),
  • „Tag gegen Lärm“: Aufruf zu 15 Sekunden Ruhe im ganzen Land (epd).

Spitzenreiter in den Agenturmeldungen waren die DEGA, das DIN, das UBA und der VCD. Die Berichterstattung über regionale Themen fokussierte auf die Verkehrslärmproblematik, u.a.

  • Fluglärm in und um Berlin, Frankfurt, Leipzig,
  • Verkehrslärm allgemein (Straße, Schiene, Luft): Hamburg, Hannover, München, Düsseldorf, Duisburg, Witten, Burscheid, Mühlheim, u. a.
  • Bahnlärm: Rheintal (Bingen)

Die zugehörigen Aktionen fanden häufig an konkreten „Problemstellen“ wie z. B. an Bundesfernstraßen oder Autobahnen statt, die dann auch in der Presse wiedergespiegelt wurden. In der Presse erwähnt wurde u.a. auch die Patenschaft der Fußball-Nationalspielerin Simone Laudehr für den Tag gegen Lärm in NRW. Die zentrale Aktion wurde in Burscheid durchgeführt.

Erfreulich ist die steigende Zahl der Suchmaschinentreffer. Ermittelt wird diese jeweils 2-3 Tage nach dem TgL, um die aktuellen Medienreaktionen abzudecken:

Im Internet sind zum „Tag gegen Lärm“ nach wie vor Seiten von kaum zu zählenden Organisationen zu finden. Bei Google wird auf die Eingabe „Tag gegen Lärm“ mit „ungefähr 313.000“ Treffern geantwortet (+91.000 gegenüber Vorjahr), mit ungefähr 40.100 (+12.700) für „Tag des Lärms“ und mit 73.900 Treffern (-78.100) für „Tag gegen den Lärm“. Die Suche nach Seiten, die „International Noise Awareness Day“ enthalten aber nicht „Tag gegen Lärm“, liefert ca. 18.100 (-8.800) Treffer. Die Suchmaske „Tag gegen Lärm“+“25.04.2012“ liefert ca. 42.700 Treffer.

Durch eine Änderung der Auswertungsmodalitäten sieht es auf den ersten Blick so aus, als hätte die Anzahl der bundesweiten Aktionen abgenommen (115 vs. 150 im vorangegangenen Jahr) – das Gegenteil ist der Fall: aufgrund einer Vielzahl von Aktionen der Hörgeräteakustiker haben wir diese zusammengefasst – so sind die vielen kostenlosen Hörtests in der ganzen Bundesrepublik nun „nur noch“ 4 Aktionen. Es fanden 13 Veranstaltungen statt, die im weiteren Sinne als Konferenzen und Workshops gewertet werden, 13 Aktionen, die explizit als Beratungs- bzw. Informationsveranstaltungen angekündigt wurden und 78 Aktionen, die tatsächlich aktives Mitmachen erfordern (z. B. Lärmspaziergänge und Aktionstage verschiedener Organisationen, Gemeinden oder Schulen). Hinzu kommen 7 „sonstige“ Aktionen, die in keine dieser Kategorien passen.

Das Plakatmotiv des Jahres 2012 war hingegen nicht so beliebt wie dasjenige aus 2011. Es wurden hier weitaus weniger Exemplare bestellt als in 2010 und 2011, teilweise auch mit dem eindeutigen Feedback, das Motiv gefiele nicht. Hier besteht für das nächste Jahr eindeutiger Verbesserungsbedarf.

Alles in allem fällt die Bilanz wieder richtig positiv aus. Wir freuen uns über das große Interesse und danken allen Aktiven noch einmal sehr herzlich für ihr Engagement, ohne das dieser Erfolg niemals möglich wäre! Der besondere Dank geht auch in diesem Jahr an Gunhild Preuss Bayer, die den Tag gegen Lärm in München seit 14 Jahren fest im Griff hat!

Berlin im Mai 2012, Brigitte Schulte-Fortkamp und Ulrike Schütz

YEAR 2011

Rückblick auf den Tag gegen Lärm 2011

Unter dem Motto „Lärm trennt“ fand der 14. „Tag gegen Lärm – International Noise Awareness Day”, organisiert von der Deutschen Gesellschaft für Akustik (DEGA) und dem Arbeitsring Lärm der DEGA (ALD), am 27. April 2011 statt. Das Motto „Lärm trennt“ verweist auf (un)bewusste Trennungen, die der Lärm bezogen auf verschiedene Lebenssituationen bewirkt. Lärm trennt Verursacher und Empfänger in vielen

Aktivitätsbereichen und trägt nachhaltig zur Reduzierung von Lebensqualität bei. Ein weites Spektrum für Aktionen fächerte sich somit auf, so dass bundesweit wieder ca. 150 Aktionen durchgeführt wurden. Viele Aktionen galten den Kindern und Jugendlichen, aber auch Informationsstände und -vorträge für Erwachsene wurden angeboten. Unter Aktionen 2011 sind die Aktionen abrufbar.

In einer gemeinsamen Aktion der Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz Berlin, der Deutschen Tinnitus Liga e.V. und des ALD am Hackeschen Markt wies u.a. der Umweltstaatssekretär Benjamin-Immanuel Hoff auf die Verkehrslärmproblematik in Berlin hin und gab Auskunft zum Lärmaktionsplan in Berlin. Darüber hinaus konnten sich Interessierte am Informationsstand mit den Experten vor Ort austauschen.

Mit der Aktion „Kinder machen einen Hörführerschein“ hat sich das DIN gemeinsam u.a. mit der TU Berlin, dem UBA und der HEAD acoustics GmbH am TgL beteiligt. Zu der ganztägigen Aktion kamen mehr als 100 Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren aus Berliner Schulen und „lernten“ verschiedene Lärmfaktoren mit dem Ziel kennen, sich für Hörerlebnisse und Lärmbelastungen zu sensibilisieren, die beispielsweise mit dem sorglosen Musikkonsum von MP3-Playern, Konzerten oder Diskotheken verbunden sind. (siehe „Normen schützen vor Lärm“ www.din.de).

Bundesweit wurden ca. 2.300 Plakate und 13.500 Flyer versandt. Darüber hinaus wurde die Broschüre zum Tag gegen Lärm „Lärm im Alltag“ aktualisiert und ca. 700-mal verkauft. Die kostenlose elektronische Variante wurde mehr als 7.000-mal von den Internetseiten des „Tag gegen Lärm“ heruntergeladen. Auf das Plakat wurde dort mehr als 2.000-mal und auf den Flyer sogar mehr als 4.000-mal zugegriffen.

Auch in diesem Jahr fand einen Tag vor dem Tag gegen Lärm die Pressekonferenz in Berlin statt. Vertreten waren die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG Bau), die Deutsche Gesellschaft für Akustik (DEGA) bzw. der Arbeitsring Lärm der DEGA (ALD), das Umweltbundesamt (UBA) und der Verkehrsclub Deutschland (VCD). Moderation: Aktionsleiterin TgL. Darüber hinaus haben drei Kinderreporter von Radio 108.8 an der Pressekonferenz teilgenommen. Die dort aufgezeichneten Interviews können unter www.radio108komma8.de angehört werden. Die Presseerklärung finden Sie hier.

Die Pressereaktionen in den Print-Medien zum 14. Tag gegen Lärm 2011 setzten sich in diesem Jahr aus den Agenturmitteilungen zum Tag gegen Lärm 2011 und aus lokalen Nachrichten zum Thema „Lärm“ zusammen. Es gab auch Agenturmeldungen von adn, dpa und epd mit teilweise überlappendem Inhalt. Themen und Nennungen von Organisationen waren:

  • allgemeine Informationen zum Tag gegen Lärm (DEGA),
  • Internet-Umfrage zu Lärmbelästigung und besonders „unbeliebten“ Lärmquellen (UBA),
  • Lärmschutz in Diskotheken (BDT, BGN, TU Berlin – Technische Akustik),
  • Aufruf an Verkehrsminister Ramsauer: „Lärmschutz soll Chefsache werden“ (Allianz pro Schiene),
  • Internet-Lärm-Aufklärungsseite „www.radio108.de“ (BzgA, Initiative Hören),
  • die Ausstellung in Berlin: Kinder, Lärm und Lebenswelten (TU Berlin, DIN, Geräuschewerkstatt, Hear the World) und
  • die internationale Studie mit Menschen aller Altersgruppen zum Thema Lärm (Hear the World).

Die Berichterstattung in den Printmedien hat sich in diesem Jahr wieder etwas verändert. Bundesweit einheitlich ist im Wesentlichen ein Artikel mit der Überschrift

  • „Tag des Lärms: Dieser Krach nervt am meisten“ (UBA)

zu finden. Daneben werden vor allem auch Themen wie

  • Lärm in Kindergärten bzw. Lärm und Kinderohren,
  • Musikerschwerhörigkeit,
  • Belastung durch MP3-Player und
  • die allgemeine Verkehrslärmproblematik

behandelt.

Es gibt aber auch viele lokal bezogene Artikel zum Tag gegen Lärm, wie z.B.:

  • Beschreibungen von durchgeführten Aktionen und
  • konkrete Lärm-Problematiken, die bestimmte Regionen betreffen.

Das Motto „Lärm trennt“ wurde offensichtlich von der Presse gern aufgegriffen und in mehreren Artikelüberschriften verwendet, wie z.B.:

  • „Lärm trennt – also Lärm reduzieren“,
  • „Lärm trennt – Vogelgezwitscher am Tag gegen Lärm in Leipzigs lautester Straße“,
  • „Lärm trennt – Gutes Hören eint!“.

Auch in Rundfunk und Fernsehen wurden viele Beiträge zum Tag gegen Lärm ausgestrahlt. Vor allem die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Länder sowie ARD und ZDF wiesen auf die Lärmproblematik hin. Beispiele sind:

  • „Tag des Lärms: Schädliche Flieger“ im ARD-Mittagsmagazin,
  • „Krank durch Fluglärm“ in Volle Kanne (ZDF),
  • „Die Suche nach Ruhe: Aktiver Lärmschutz“ in ZDF heute
  • Was ist Lärm? Radio WDR, NDR, Hessen
  • Interview mit Frau Prof. Dr. Schulte-Fortkamp (Aktionsleiterin des TgL) in der Abendschau im RBB.

Die Anzahl der Besucher auf der Webseite des „Tag gegen Lärm“ lag kurz vor dem 27.04.2011 zwischen 400 und 800 Aufrufen pro Tag. Am Tag gegen Lärm selbst wurden 2.046 Besucher gezählt.

Im Internet sind zum „Tag gegen Lärm“ nach wie vor Seiten von kaum zu zählenden Organisationen zu finden. Bei Google wird auf die Eingabe „Tag gegen Lärm“ mit „ungefähr 222.000“ Treffern geantwortet (+180.000 gegenüber Vorjahr), mit ungefähr 27.400 (+15.300) für „Tag des Lärms“ und mit 152.000 Treffern (-16.000) für „Tag gegen den Lärm“. Die Suche nach Seiten, die „International Noise Awareness Day“ enthalten aber nicht „Tag gegen Lärm“, liefert ca. 26.900 (+9.800) Treffer. Die Suchmaske „Tag gegen Lärm“+„27.04.2011“ liefert ca. 15.700 Treffer.

Wirklich eine gute Bilanz. Ein herzliches Dankeschön an alle, die die Aktionen zum Tag gegen Lärm organisiert haben und dazu beitragen, dass die Lärmproblematik immer häufiger öffentlich diskutiert wird.. Besonderer Dank gilt dem Gesundheitsladen München, und hier explizit Gunhild Preuß-Bayer, die den Tag gegen Lärm in München seit 14 Jahren erfolgreich organisiert.

Das Datum des 15. Tag gegen Lärm 2012 wird in Kürze bekannt gegeben.

Evelin Baumer und Brigitte Schulte-Fortkamp

YEAR 2010

Rückblick auf den Tag gegen Lärm 2010

Unter dem Motto „Kostbare Ruhe – teurer Lärm“ hat am 28. April 2010 der von der Deutschen Gesellschaft für Akustik (DEGA) und ihrem Arbeitsring Lärm (ALD) koordinierte 13. „Tag gegen Lärm – International Noise Awareness Day“ erfolgreich stattgefunden.

Bundesweit wurden über 150 Aktionen zum Tag gegen Lärm (TgL) durchgeführt. Die meisten der Aktionen galten Kindern und Jugendlichen, aber es wurden auch vielfach Akzente auf die differenzierte Problematik der Schallbelastungen

bei Erwachsenen gesetzt. Unter Aktionen ’10 sind die einzelnen Aktionen zur Information abrufbar.

Bundesweit wurden ca. 2.500 Plakate, 12.000 Flyer, 5.000 Magnetbuttons und 5.000 Postkarten versandt. In Österreich wurden weitere 2.500 Flyer verteilt. Darüber hinaus wurden das Plakat und der Flyer über 5.000 Mal und die Postkarte mehr als 2.500 Mal heruntergeladen. Auch der Videoclip, der am 28.04.2010 im Berliner Fenster der Berliner U-Bahnen ausgestrahlt wurde, wurde ca. 500 Mal auf der TgL-Homepage angeschaut.

Anlässlich des 13. Tag gegen Lärm trafen sich am 28. April 2010 Experten des Normenausschusses Akustik, Lärm-minderung und Schwingungstechnik (NALS) im DIN und VDI, der TU Berlin, des ISO/TC 43/SC 1/WG 54, des Umwelt-bundesamtes, des Landes Berlin, der DEGA und anderer interessierter Kreise in Berlin im Deutschen Institut für Normung e. V., um in einem Workshop über das Thema „Kinder, Lärm, Lebenswelten” zu diskutieren. Organisiert und moderiert wurde der Workshop vom NALS (Jörg Zymnossek) und der TU Berlin/DEGA (Prof. Dr. Brigitte Schulte-Fortkamp). Der Bericht über diesen Workshop wird in der nächsten Ausgabe der Zeitschrift für Lärmbekämpfung veröffentlicht werden.

Bereits am 20.04.2010 führte das Umweltbundesamt die Tagung „Nachtfluglärm“ durch, auf der 150 Wissenschaftler, Politiker und Fluglärm-Betroffene die Thematik des Fluglärms im Allgemeinen und des Nachtflugs im Besonderen diskutierten. „Die Tagung zeigte das Spannungsfeld zwischen den ökonomischen Interessen der Luftverkehrswirtschaft einerseits und den Bedürfnissen des Gesundheits- und Umweltschutzes andererseits auf. Es wurde deutlich, dass die vorhandenen Instrumente zum Lärmschutz noch stärker als bisher genutzt und weiterentwickelt werden müssen.“ Die Vortragsfolien finden Sie hier.

Am 26.04.2010 veranstaltete das Umweltbundesamt das Verbraucherforum „Motorradlärm“. Ziel des Forums war es, „das Thema Motorradlärm aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten, Akteure und Probleme zu benennen, Lösungsansätze zu diskutieren und den Dialog zwischen den einzelnen Gruppen zu fördern. Entsprechend kamen Vertreter von Anwohnern, Motorradfahrern, Umweltverbänden, Vollzugsbehörden, Industrie, Politik, sowie Wissenschaft und Forschung zu Wort.“ Eine Zusammenfassung sowie die Vortragsfolien der Veranstaltung finden Sie hier.

Wie jedes Jahr fand einen Tag vor dem Tag gegen Lärm, am 27.04.2010, die offizielle Pressekonferenz in Berlin statt. Vertreten waren die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG Bau), die Deutsche Gesellschaft für Akustik (DEGA), das Umweltbundesamt (UBA) und der Verkehrsclub Deutschland (VCD). Die dazugehörige Presseerklärung finden Sie unter Presse.

Die Pressereaktionen in den Printmedien zum 13. Tag gegen Lärm 2010 finden sich in diesem Jahr zu etwa 50% in den Agenturmitteilungen zum Tag gegen Lärm 2010. Weitere Informationen wurden durch die lokalen Nachrichten zum Thema Lärm vermittelt. Es konnten Agenturmeldungen u. A. von adn, ap, apn, ddp direct, dpa, epd und lbn nachgewiesen werden. Themen und Nennungen von Organisationen waren:

  • allgemeine Informationen zum Tag gegen Lärm sowie Verkehrslärmproblematik und Kosten des Verkehrslärms (DEGA),
  • Risiko von Herz-Kreislauf-Krankheiten durch Verkehrslärm (UBA),
  • Berufskrankheit „Schwerhörigkeit“ (BG BAU),
  • gute Akustik am Arbeitsplatz und auf öffentlichen Plätzen (Initiative Hören),
  • Lärmminderung im Schienenverkehr (VCD),
  • Hörschäden und Konzentrationsschwächen bei Kindern (BZgA) und
  • die internationale Studie zum Hörverlust der Initiative „Hear the World“ (Hörgerätehersteller / Klinik der Universität Innsbruck).

Es wurden stichprobenartig hauptsächlich online verfügbare deutsche Tages- und Wochenzeitungen/-zeitschriften ausgewertet. Mindestens 193 Artikel in 88 Printmedien aus einem Verzeichnis von 300 überregionalen und regionalen Zeitungen konnten aufgezeigt werden. Da nicht alle bundesweit verfügbaren Printmedien Online-Ausgaben besitzen oder die entsprechenden Archive nur gegen Gebühr oder nur für Abonnenten abfragbar sind, sowie einige lokale Ausgaben nur eine gemeinsame Online-Ausgabe besitzen, muss die tatsächliche Anzahl höher geschätzt werden. Bei im Durchschnitt ca. 2 Artikeln pro Zeitung und einer Anzahl von ca. 300-500 Tageszeitungen in Deutschland kann somit eine geschätzte Artikelanzahl von ca. 600-1000 hochgerechnet werden.

Die Berichterstattung in den Printmedien hat sich in diesem Jahr im Vergleich zum Vorjahr etwas verändert. Nicht alle Zeitungen verweisen explizit auf den Tag gegen Lärm als Aktionstag. Auffällig ist aber eine Vielzahl von „Lärm-Themen“ um den 28.04.2010 herum. Besondere Aufmerksamkeit war auf Äußerungen der Politik gerichtet; hierbei insbesondere auf die Aussagen des Bundesverkehrsministers Ramsauer zur geplanten Investition in Lärmschutz an Straßen, die nicht explizit auf den Tag gegen Lärm Bezug nimmt, aber an diesem Tag erschien. Weiterhin sind in den jeweiligen Lokalausgaben der Zeitungen viele Artikel zu finden, die auf örtliche Probleme oder Aktionen zum Thema Lärm hinweisen. Einen breiten Raum nahmen in den Artikeln Themen ein mit Überschriften wie:

  • „Jedes achte Kind hört schlecht“ (BZgA über dpa),
  • „In Deutschland ist es zu laut“ und „Immer auf die Ohren – Krach kostet Milliarden“ (UBA, DEGA, VCD),
  • „Minister verspricht Schutz vor Lärm“ (Bundesverkehrsministerium),
  • sowie sehr viele unterschiedliche lokal bezogene Themen.

Die Anzahl der Berichte in Fernsehen und Radio war in diesem Jahr hoch. Beiträge mit Interviews von Lärmexperten und -betroffenen liefen z.B. in der ARD-Sendung „Tagesschau“ (Minister Ramsauer), in den ZDF-Sendungen „heute“ (Minister Ramsauer) und „Volle Kanne“ (Krank durch Fluglärm), in den rbb-Sendungen „Abendschau“ (Lärm in Berlin/Brandenburg), „Ozon“ (Kreislaufschäden durch Lärm) und „zibb“ (Tag gegen Lärm) und im WDR-Fernsehen in den Sendungen „hier und heute“ und „daheim&unterwegs“. Im Radio wurden viele teilweise sehr umfangreiche Beiträge ebenfalls mit Interviews mit Lärmexpertinnen und -experten gesendet, so z.B. im rbb Info-Radio, auf hr2, im NDR und im SWR. Die Videotexte der öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten (nachgewiesen in ARD, ZDF, 3sat, BR, rbb) wiesen auf die entsprechenden Fernsehsendungen und Meldungen hin. Der ARD-Text sendete zum „ARD-Morgenmagazin“ Zusatzinformationen zu „Lärm – Was ist erlaubt?“ auf 20 Videotext-Tafeln.

Die Anzahl der Besucher auf der Webseite des Tag gegen Lärm lag in den Tagen vor dem 28.04.2010 zwischen 500 und 1.000 Aufrufen pro Tag. Am Tag gegen Lärm selbst wurden 2.353 Besucher gezählt.

Im Internet sind zum Tag gegen Lärm nach wie vor Seiten von kaum zu zählenden Organisationen zu finden. Bei Google wird zwar auf die Eingabe „Tag gegen Lärm“ mit zahlenmäßig gesunkenen ungefähr 40.100 Treffern geantwortet (-15.800 gegenüber dem Vorjahr) und mit ungefähr 12.100 (-2.100) für „Tag des Lärms“ aber mit zahlenmäßig stark gestiegenen 136.000 Treffern (+112.800) für „Tag gegen den Lärm“. Die Suche nach Seiten, die „International Noise Awareness Day“ enthalten aber nicht „Tag gegen Lärm“, liefert ca. 17.100 (+10.460) Treffer. Die Suchmaske „Tag gegen Lärm“+„28.04.2010“ liefert ca. 5.940 Treffer (-4.760), die Suchmaske „Tag gegen den Lärm“+„28.04.2010“ dagegen liefert 13.300 Treffer. Offensichtlich wird der „Tag gegen Lärm“ in der Öffentlichkeit sprachlich vor allem als „Tag gegen den Lärm“ bezeichnet.

Wieder ein großer Erfolg, der deutlich macht, dass der Tag gegen (den) Lärm nicht nur Thema für die Medien ist, sondern auch von der Bevölkerung wahrgenommen wird und häufig auch zu Aktionen führt.

Dank an alle, die mit viel Engagement Aktionen zum Tag gegen Lärm geplant und durchgeführt haben, aber auch an alle, die an diesem Aktionstag teilgenommen haben. Ein besonderer Dank gilt dem Gesundheitsladen München, und hier explizit Gunhild Preuß-Bayer, die den Tag gegen Lärm in München seit 13 Jahren erfolgreich gestaltet!

„Lärm – Lärmbelästigung – Lärmvermeidung“ brauchen viel öffentliche Aufmerksamkeit. Der Tag gegen Lärm als Institution zur Veräußerung und Auseinandersetzung mit den Belastungen durch Einwirkung von Geräuschen bleibt aktuell.

Das Datum des 14. Tag gegen Lärm 2011 wird in Kürze bekannt gegeben.

Prof. Dr. Brigitte Schulte-Fortkamp & Evelin Baumer

YEAR 2009

„Horch, was war am 29. April 2009 los!“ Rückblick auf den Tag gegen Lärm 2009

Es war der 12. Tag gegen Lärm – International Noise Awareness Day, diesmal unter dem Motto „Horch, was kommt von draußen rein!“.

Bundesweit wurden mehr als 150 Aktionen mit viel Engagement geplant und durchgeführt. Viele dieser Aktionen galten vor allem der Umsetzung der Umgebungslärmrichtlinie in Aktionsplänen, aber auch den Kindern und Jugendlichen. Schauen Sie sich doch die einzelnen Aktionen unter www.tag-gegen-laerm.de einmal an. Es lohnt sich!

 

Wie jedes Jahr fand einen Tag vorher, am 28.04.2009, die offizielle Pressekonferenz zum Tag gegen Lärm in Berlin statt. Vertreten waren das Umweltbundesamt, die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG Bau), die DEGA und der Verkehrsclub Deutschland (VCD).

In Berlin diskutierten am Tag gegen Lärm im Rahmen des ALD-Forums „Mitwirkung der Öffentlichkeit in der Aktionsplanung“ Fachleute aus Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft, Forschung und Verbänden. Expertinnen und Experten aus der Planungspraxis informierten über die Möglichkeiten zur Öffentlichkeitsmitwirkung in der Aktionsplanung, präsentierten Methoden der Beteiligung und stellten Problemfelder und Best-off-Praxis-Beispiele vor.

In der Barbaraschule in Brühl wurde gezeigt, mit welchen Maßnahmen der schlechten Akustik in Klassenräumen eindrucksvoll Abhilfe geschaffen werden kann. Eine Gruppe von Unternehmen hat dort einen Klassenraum so gestaltet, dass nun nach verschiedenen Gesichtspunkten optimale Lern- und Lehrbedingungen geboten werden. Darüber hinaus konnte man sich in Fachvorträgen über die Themen Klassenraumakustik, Hörschutz bei Kindern und Jugendlichen sowie Schallschutz informieren.

Die Pressereaktionen in den Print-Medien zum 12. Tag gegen Lärm 2009 basierten in diesem Jahr wieder deutlich auf den Agenturmitteilungen zum Tag gegen Lärm 2009. Es konnten mindestens 6 teils längere Agenturmeldungen von dpa, ap, ddp und pts gefunden werden. Themen und Nennungen von Organisationen waren z.B. allgemeine Informationen zum Tag gegen Lärm (DEGA), Verkehrslärm (VCD, Grüne Liga), Lärm und Schwerhörigkeit (TÜV Rheinland) sowie gesundheitliche Auswirkungen von Lärm auf Kinder (UBA).

Die stichprobenartige Auswertung bezieht sich hauptsächlich auf online verfügbare deutsche Tages- und Wochenzeitungen/-zeitschriften. Mindestens 93 Artikel in 37 Print-Medien konnten nachgewiesen werden. Da nicht alle bundesweit verfügbaren Print-Medien online-Ausgaben besitzen bzw. die entsprechenden Archive nur gegen Gebühr oder nur für Abonnenten abrufbar sind, sowie einige lokale Ausgaben nur eine gemeinsame online-Ausgabe führen, kann die tatsächliche Anzahl deutlich höher geschätzt werden. Bei im Durchschnitt ca. 2 Artikeln pro Zeitung und einer Anzahl von ca. 500 Tageszeitungen in Deutschland kann somit eine Artikelanzahl von ca. 1000 hochgerechnet werden. Den breitesten Raum in den Artikeln nahmen dabei die Themen Verkehrslärm und Schwerhörigkeit (bei Jugendlichen) ein. Auch über das Thema Klassenraumakustik wurde berichtet. Häufige Überschriften der Agenturmeldungen lauteten z.B. „Behörde: In Deutschland ist es zu laut“ (dpa), „Lärm kann dauerhafte Leiden auslösen“ (dpa/tmn), „Studie: Jedes achte Kind hört schlecht“ (dpa/tmn).

In Fernsehen und Radio wurde in diesem Jahr ebenfalls wieder über den Tag gegen Lärm berichtet. Beiträge liefen vor allem in der ZDF-Sendung „Volle Kanne“ (Thema: akuter Hörverlust) sowie im mdr in den Sendungen „mdr aktuell“, „Sachsen-Anhalt heute“ und „MDR um zwölf“. Im WDR war der Tag gegen Lärm Thema der Sendung „Aktuelle Stunde“. Die bekannte ZDF-Sendung „Abenteuer Wissen“ war am 29. April ebenfalls ganz dem Thema Lärm gewidmet. Schwerpunkte dabei waren u.a. „tiefe Frequenzen“, „Flüsterasphalt“, „Lärmschutzwände“, „akustische Kamera“ und „Antischallfenster“.

Die Anzahl der Besucher auf der Webseite des „Tag gegen Lärm“ lag in den Tagen vor dem 29. April 2009 zwischen 300 und 1.200. Am Tag gegen Lärm selbst wurden 2.068 Besucher gezählt.

Die Internetseiten der Rundfunkanstalten bieten seit einigen Jahren ständig umfangreiche Informationen und weiterführende Links zu „Lärm“, die sich aus den Themen des diesjährigen „Tag gegen Lärm“ und den vergangenen Jahren zusammensetzen. Es ist festzustellen, dass der alljährlich stattfindende Tag gegen Lärm kontinuierlich dafür gesorgt hat, dass in den Internetportalen mehrerer Rundfunkanstalten ein ständiges Informationsangebot zum Thema „Lärm“ aufgebaut und stetig erweitert wurde und nun für jeden Internet-Nutzer jederzeit abrufbar ist.

Im Internet sind zum „Tag gegen Lärm“ Seiten von kaum zu zählenden Organisationen zu finden. Bei Google wird auf die Eingabe „Tag gegen Lärm“ mit „ungefähr 55.900“ Treffern geantwortet (+7.800 gegenüber Vorjahr) zzgl. ungefähr 14.200 (+9.060) für „Tag des Lärms“, 32.200 (+17.400) für „Tag gegen den Lärm“ sowie ca. 6.640 (-3.560) Treffer, die „International Noise Awareness Day“ enthalten aber nicht „Tag gegen Lärm“. Die Suchmaske „Tag gegen Lärm“ +“29.04.2009“ liefert ca. 10.700 Treffer (+3.820).

Eine ausgezeichnete Bilanz, die zeigt, dass der Tag gegen Lärm nicht nur von den Medien, sondern auch von vielen Engagierten und Interessierten in der Bevölkerung als Aktionstag wahrgenommen wird.

Danke an alle, die an der Aktion „Tag gegen Lärm“ teilgenommen haben und somit auch dazu beigetragen haben, dass der Tag gegen Lärm in diesem Jahr wieder so erfolgreich war. Besonderer Dank gilt Gunhild Preuß-Bayer für Ihr erfolgreiches Engagement in München und Herrn Bernhard Becker, der die Sanierung des Klassenraumes in Brühl initiiert und zum Erfolg geführt hat.

Trotz des erfolgreichen 12. „Tag gegen Lärm“ bleibt in Sachen Lärm, Lärmvermeidung und -minderung viel zu tun, um die Lärmproblematik in Deutschland zu entschärfen. Das Datum des nächsten „Tag gegen Lärm“ wird in Kürze bekannt gegeben.

Brigitte Schulte-Fortkamp & Evelin Baumer

YEAR 2008

11. Tag gegen Lärm - International Noise Awareness Day - am 16. April 2008

Schwerpunktthema am diesjährigen Tag gegen Lärm war die Umsetzung der EU-Umgebungslärmrichtlinie in Deutschland und die damit zusammenhängenden Lärmkartierungen und Aktionspläne.

Über die Auflistung der 27 deutschen Ballungsräume in unserem Lärminformationsportal war es z B. möglich, sich unter „Was tut meine Stadt?“ über den Statu

s der einzelnen Städte bezogen auf Kartierung und Aktionspläne zu informieren. Über das Lärminformationsportal sind auch weiterhin die Informationen abzurufen.

Weit über 100 Aktionen wurden gemeldet. Es lohnt sich, die einzelnen Aktionen auf der Internetseite www.tag-gegen-laerm.de zu studieren!!

In Berlin fand am 16. April 2008 im Roten Rathaus das Forum zur Umgebungslärmrichtlinie mit Fachvorträgen aus verschiedenen Kommunen und Experten aus dem Umweltbundesamt Berlin sowie aus der Psychoakustik statt. Die Beiträge sind ebenfalls über die Internetseite abzurufen.

Einen Tag vor dem Tag gegen Lärm fand am 15. April 2008 die Pressekonferenz in Berlin mit Vertretern unterschiedlicher Organisationen und Themenschwerpunkten im Presse- und Besucherzentrum der Bundesregierung statt. Vertreten waren

  • Umweltbundesamt (UBA)
  • Berufgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG Bau)
  • Bundesverband deutscher Discotheken- und Tanzbetriebe e.V. im Deutschen Hotel- und Gaststättenverband e.V. (BDT/DEHOGA)
  • Initiative Hören e.V. / Schule des Hörens e.V.
  • Whale and Dolphin Conservation Society GmbH (WDCS)
  • Moderation: Deutsche Gesellschaft für Akustik e.V. (DEGA)

Eine weitere Aktion im Roten Rathaus Berlin war die ganztägige Veranstaltung der Tinnitus Liga, zu der mehrere 100 Personen gekommen waren.

Die Pressereaktionen wurden stichprobenartig hauptsächlich über on-line verfügbare deutsche Tages- und Wochenzeitungen/-zeitschriften ausgewertet. Mindestens 80 Artikel in 54 Print-Medien konnten nachgewiesen werden.

Da nicht alle bundesweit verfügbaren Print-Medien on-line Ausgaben besitzen bzw. die entsprechenden Archive nur gegen Gebühr oder nur für Abonnenten abfragbar sind, sowie einige lokale Ausgaben nur eine gemeinsame on-line Ausgabe besitzen, kann die tatsächliche Anzahl auf ca. 120 Artikel geschätzt werden.

Generell hat sich in diesem Jahr die Berichterstattung etwas geändert. Während in den vergangenen Jahren von vielen Print-Medien zu einem Großteil einfach die Agenturmeldungen abgedruckt wurden, haben die Medien in diesem Jahr offensichtlich häufig selbst recherchiert und zum Beispiel Anwohner von Flughäfen und lauten Straßen oder auch HNO-Ärzte interviewt sowie Veranstaltungen am Tag gegen Lärm begleitet und über diese berichtet.

Den breitesten Raum nahm in den Artikeln das Thema „EU Umgebungslärmrichtlinie“ und die damit verbunden Lärmkartierungen und Aktionspläne ein. Einige Lokalzeitungen druckten Lärmkarten ihrer Städte in ihre Ausgaben zum Tag gegen Lärm oder gaben die Internet-Links an, die auf die Lärmkarten führen.

Das zweite Schwerpunktthema der Presseberichterstattung war „Lärmschwerhörigkeit“ in Zusammenhang mit Arbeitslärm, MP3-Player und Diskothekenbesuchen.

Weitere Meldungen (FAZ, Süddeutsche Zeitung, Tagesspiegel, Financial Times, etc.) werden dem Umweltbundesamt, der „DEGA“, der „Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft“, dem „Deutschen Mieterbund“, dem „VCD“, der „Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung“, dem „Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte“ zugeordnet.

Die Berichterstattung in Fernsehen und Radio war in diesem Jahr wieder hoch. Der Tag gegen Lärm war u.a. Thema im „ZDF-Morgenmagazin“ – Gast Prof. Dr. Schulte-Fortkamp -, im „ARD-Buffet“ und in der Sendung „plusminus“. Videotextseiten wurden im ZDFtext, MDR TEXT, 3satTEXT und VOX-TEXT gefunden. Die Internetseiten vom Bayerischen Rundfunk (br-online.de) und MDR Regional Sachsen-Anhalt (mdr.de) hielten umfangreiche Informationen und weiterführende Links bereit, u.a. auf die Seiten des Tags gegen Lärm (tag-gegen-laerm.de).

Der Radio-Nachrichtensender „info-radio“ des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) hatte in der Woche des Tag gegen Lärm, also vom 14.04. bis 18.04.08, „Lärm“ als Thema ihrer „Echtzeitreportagen“. An jedem Tag der Woche wurde über eine konkrete Problematik berichtet: Hörschäden bei Jugendlichen, der „Berliner Lärmatlas“ und die lauteste Straße Berlins, Lärm-Arbeitsschutz an Baustellen, S-Bahnlärm sowie Nachbarschaftslärm.

Im Internet sind zum „Tag gegen Lärm 2007“ Seiten von kaum zu zählenden Organisationen zu finden. Bei Google wird auf die Eingabe „Tag gegen Lärm“ mit „ungefähr 48.100“ Treffern geantwortet, zzgl. ungefähr 5.140 für „Tag des Lärms“, 14.800 für „Tag gegen den Lärm“ sowie ca. 10.200 Treffer, die „International Noise Awareness Day“ enthalten aber nicht „Tag gegen Lärm“. Die Suchmaske „Tag gegen Lärm“ +“16.04.2008“ liefert ca. 6.880 Treffer.

Eine hervorragende Bilanz!

Herzlichster Dank an alle, die sich beteiligt haben und die dazu beigetragen haben, dass der Tag gegen Lärm zu einer Institution geworden ist. Besonderer Dank gilt Gunhild Preuß-Bayer für die Organisation der Veranstaltungen in München. Der nächste Tag gegen Lärm hat auch schon sein Datum: 29. April 2009

Brigitte Schulte-Fortkamp

YEAR 2007

10 Jahre Tag gegen Lärm -International Noise Awareness Day"am 25. April 2007

Ein großer Erfolg! Dank an alle, die dem Tag gegen Lärm “alle Ehre” gemacht haben. Über 120 Aktionen haben bundesweit stattgefunden! Überwältigend die Pressereaktion, sei es in den Printmedien oder im TV oder im Radio.

Die Pressereaktionen in den Print-Medien zum 10. Tag gegen Lärm 2007 setzten sich, wie auch in den Jahren zuvor, zum überwiegenden Teil aus den Agenturmitteilungen zum Tag gegen Lärm 2007 am 25. April zusammen.

 

Es konnten 12 Agenturmitteilungen von 3 Agenturen (1x afp, 2x ap, 9x dpa) ermittelt werden.

Die Inhalte und die mit ihnen in Verbindung gebrachten Organisationen/Personen dieser Meldungen waren im Wesentlichen die Inhalte der Pressekonferenz:

  • DEGA: Verkehrslärm, Hörschäden von Jugendlichen, Klassenraum-Akustik
  • VCD: Güter-Schienenverkehrslärm
  • BG-BAU: Hörschäden, Berufskrankheit, Gehörschutz
  • BDT/DEHOGA: DJ-Führerschein
  • WDCS: Erdgas-Suche in der Nordsee

Weitere Agenturmeldungen berichteten über Warnungen der GEW vor gesundheitlichen Folgen von Lärm in Schulen, über Untersuchungen der Sheffield University, dass Rotkehlchen ihren Gesang wegen des Stadtlärms in die Nachtstunden verschieben, sowie über eine Stellungnahme des Umweltbundesamtes (UBA), namentlich der Präsident des UBA Andreas Troge, zur Problematik Verkehrslärm.

Es wurden stichprobenartig hauptsächlich online verfügbare deutsche Tages- und Wochenzeitungen/-zeitschriften ausgewertet. Mindestens 145 Artikel in 58 Print-Medien konnten nachgewiesen werden. Da nicht alle bundesweit verfügbaren Print-Medien Online-Ausgaben besitzen bzw. die entsprechenden Archive nur gegen Gebühr oder nur für Abonnenten abfragbar sind, sowie einige lokale Ausgaben nur eine gemeinsame Online-Ausgabe besitzen, kann die tatsächliche Anzahl auf ca. 200 Artikel geschätzt werden.

In diesem Jahr war die Presseberichterstattung in Fernsehen und Radio besonders hoch. So schaffte es der Tag gegen Lärm am 25.April auf die Internet-Startseite der ARD. Der Tag gegen Lärm war u.a. Thema des “ZDF-Morgenmagazins” (Interview Babisch, Klassenraumakustik Droste-Hülshoff-Schule), in der ZDF-Sendung “Drehscheibe Deutschland”, in der ZDF-Sendung “volle Kanne” (Ratgeber zu Nachbarschaftslärm) und sogar in der ZDF-Kindernachrichtensendung “logo! am Nachmittag” und “logo! am Abend”. Weitere Fernsehbeiträge konnten im RBB (Abendschau und Brandenburg aktuell) sowie im Sender n-tv nachgewiesen werden. Videotextseiten wurden im ARDtext (1 Seite), ZDFtext (1 Seite) gefunden. Der Berliner Radio-Nachrichtensender “info-radio” hatte am 25.4. den Tag gegen Lärm als Tagesthema gesetzt mit vielen Beiträgen und Interviews.

Die Besucheranzahl auf der Webseite des “Tag gegen Lärm” lag im Monat April bei durchschnittlich 670 pro Tag. Am “Tag gegen Lärm” wurden 2023 Besucher gezählt. Die durchschnittliche Besucheranzahl pro Tag sank auch in den Folgemonaten (Mai bis Juni) kaum und lag bei etwa 400 bis 500.

Im Internet sind zum “Tag gegen Lärm 2007” Seiten von kaum zu zählenden Organisationen zu finden. Bei Google wird auf die Eingabe “Tag gegen Lärm” mit “ungefähr 188.000” Treffern geantwortet. zzgl. ungefähr 166.000 für “Tag des Lärms”, 75.500 für “Tag gegen den Lärm”, 12.000 “Tag für die Ruhe” sowie ca. 11.400 Treffer, die “International Noise Awareness Day” enthalten aber nicht “Tag gegen Lärm”. Die Suchmaske “Tag gegen Lärm” +”25.04.2007″ liefert ca. 42.800 Treffer.

Informationen über die Pressekonferenz in Berlin am 24. April 2007 finden Sie unter Downloads. Eine zentrale Aktion zum Tag gegen Lärm war das Forum Klassenraumakustik – Rund um die ideale Klasse in Berlin am Droste-Hülshoff-Gymnasium mit spannenden Beiträgen von Dr. Paul Schomer, USA, Dr. Ing. Klaus Genuit, HEAD acoustics, Dipl.-Ing. Rainer Machner, Saint-Gobain Ecophon, Prof. Dr. Lothar Siebel, FH Aachen.

Besonders danken wir den Firmen Deutsche Rockwool, Philips Lighting und Freudenberg, die im Droste-Hülshoff-Gymnasium eine Klasse nach allen Regeln der Kunst neu gestaltet und gesponsert haben (www.droste-gymnasium-berlin.de). Ein Extradank geht an Herrn Bernhard Becker, der diese besondere Aktion initiiert und mit unermüdlichem Engagement durchgesetzt hat.

Seit dem 25. April 2007 gibt es die “Broschüre: Lärm im Alltag. Informationsbroschüre zum Tag gegen Lärm” als Download.

Der Tag gegen Lärm geht jetzt ins zweite Jahrzehnt, 2008 werden im Mittelpunkt die europaweiten Aktionspläne zur EU-Direktive stehen.

Informationen können über diese Webseite abgefragt werden, ebenso werden Sie künftig über Newsletter über Aktuelles informiert werden.

Brigitte Schulte-Fortkamp